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Erschienen in: Ausgabe Oktober 2017

New York kennen und lieben gelernt – mit diesem Gedanken saßen die acht Gewinner des Journalistenwettbewerbes 2017 wieder im Flugzeug Richtung Deutschland. Jedes Jahr wird den Teilnehmern der Jugend Presse Kongresse die Möglichkeit geboten, durch Veröffentlichung ihrer Artikel über den absolvierten Kongress an der Recherchereise nach New York teilzunehmen. Die diesjährige Reise fand vom 08.06.2017 bis 12.06.2017 mit acht Nachwuchsjournalisten aus ganz Deutschland statt. Aus den verschiedensten Ecken des Landes reisten die Teilnehmer, sowie Betreuer am 08.06.2017 in Berlin-Tegel an, um den gemeinsamen Flug nach New York anzutreten. Allein die atemberaubende Skyline während der Landung versprach vier aufregende Tage. Nach einer langen Anreise sowie einem Erkundungsspaziergang durch das prächtige Manhattan und dem gemeinsamen Abendbrot in der historischen Grand Central Station fielen alle Teilnehmer erschöpft und bereit für das Abenteuer New York ins Bett. Der Freitagmorgen startete mit dem gemeinsamen Frühstück und der anschließenden Fahrt in das Finanzzentrum, das Herzstück von New York, die Wall Street. Bei angenehmen 25° wurde den Nachwuchsjournalisten vor der Kulisse der New York Stock Exchange die Möglichkeit geboten, dem ntv – Korrespondenten Jens Korte alle möglichen Fragen rund um die amerikanische Wirtschaft und das Börsengeschehen zu stellen. Mit der hochstehenden Mittagssonne, begleitet von einem tiefblauen Himmel, fuhren alle anschließend mit der bekannten Staten Island Ferry.



Eine nahezu gemalte Skyline erstreckte sich vor den Augen der Schüler. Jetzt wurde jedem klar, der Traum New York ist schon längst kein Traum mehr. Ein Highlight jagte das nächste – im Nachmittagsbereich stand der Besuch des ARD-Studios New York und die Besichtigung des United- Nation-Gebäudes auf dem Programm der jungen Journalisten. Bekannte ARD-Korrespondenten zeigten, wie es ist, in einer der angesagtesten Städte den Traum des Journalismus ausleben zu dürfen. Die Begeisterung nahm nicht ab, als alle Beteiligten vor dem United Nation Headquarters standen. Dem Ort, an dem Entscheidungen von hoher globaler Wichtigkeit beschlossen werden – ein eindrucksvoller Moment. Der erste Tag neigte sich dem Ende. Die Gruppe ließ den Abend mit einer Mahlzeit im Bryant Park, sowie dem gemütlichen Spaziergang über den Times Square bei sommerlichen Abendtemperaturen ausklingen. Mit der Morgensonne und den ersten Sonnenstrahlen begann Tag zwei der Recherchereise. Wieder einmal ging die Fahrt in Richtung Wall Street, diesmal jedoch war die Freude noch größer. Der Besuch des neuen One World Trade Center stand an. In weniger als einer Minute wurde das 102. Stockwerk erreicht. Es war dunkel, nur ein Film flackerte auf einer großen Leinwand. Plötzlich wurde die scheinbare Wand nach oben gerissen. Mit offenen Mündern standen alle Teilnehmer vor einem Panorama, das vom Empire State Building über die Brooklyn Bridge bis hin zu der Freiheitsstatue reichte.



Sogar die berühmten gelben Taxis waren nichts weiter als kleine Spielzeugautos, die unkontrolliert auf den Straßen der Weltstadt fuhren. „See forever“ heißt es auf der Eintrittskarte – Ein Blick für die Ewigkeit. Nach diesem beeindruckenden Ereignis wechselte die Reisegruppe über zum emotionalsten Teil der Recherchereise. Howard Gould, ein ehemaliger Feuerwehrmann, schilderte den „young leaders“-Journalisten vor der Kulisse des Ground Zeros die dramatischsten Stunden seines Lebens. Ein Erlebnis, welches viele zum Nachdenken anregte. Um den Schülern noch ein wenig amerikanische Kultur mit auf den Heimweg zu geben, organisierte die Gruppenleitung einen Besuch im Museum of Modern Art. Zwei Stunden befassten sich alle mit außergewöhnlicher, teils skurriler, aber auch wunderschöner, internationaler moderner Kunst. Der Tag neigte sich wieder dem Ende. Um den letzten Recherchetag angemessen ausklingen zu lassen, verbrachten die Teilnehmer den Sonnenuntergang im weltbekannten Central Park – ein Panorama zum Träumen.

Am Sonntagmorgen zog sich sichtbar die Traurigkeit über die bevorstehende Heimreise durch die Gesichter der Jugendlichen. Doch bevor es endgültig zum Flughafen ging, durften die Jugendjournalisten Teil eines amerikanischen Gottesdienstes sein. Somit wurden neue Erkenntniss sowie Erfahrungen über den amerikanischen Glauben gewonnen. Mit der hereinbrechenden Hitze der Mittagssonne machten sich die Gruppe nun schlussendlich auf den Weg. Nach drei ereignisreichen Tagen stiegen die „young leaders“-Nachwuchsjournalisten in das Flugzeug und konnten stolz behaupten, die Stadt mit all ihren Facetten tief ins Herz geschlossen zu haben. Die Weltstadt zog jeden einzelnen von ihnen in ihren Bann und eines steht fest: New York, du wirst unsere zukünftigen Journalisten noch einmal wiedersehen.

Von Amelie Galke




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