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Erschienen in: Ausgabe Februar/März 2018

Der Kompetenztest – auch VERA, Lernstandserhebung, Vergleichtest oder KERMIT gennant – ist ein bundesweiter Test, welcher an den Gymnasien in der 6. und 8. Klasse ausgeführt wird. Er wird jeweils in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik ausgetragen.

Im Jahre 2000 fand eine PISA-Studie statt, an welcher erstmals sehr viele Länder teilnahmen. Diese Studie war genauer gesagt ein Test, welcher zum Leistungsvergleich der Schüler von verschiedenen Länder dienen sollte. Bei diesem Test schnitt Deutschland nicht gut ab. Aufgrund dessen wurden dann die Vergleichsarbeiten eingeführt. Erst im Jahre 2002 erteilte das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur einer Projektgruppe an der Jenaer Universität den Auftrag, einen Kompetenztest für Thüringen zu entwickeln. Die Leitung dieser Projektgruppe übernahm Dr. Christof Nachtigall, die sich mit dem Thema Lernentwicklung auseinandersetzte. Der Kompetenztest dient zur generellen Überprüfung der Leistungen, der Findung von Stärken und Schwächen der Schüler und gibt den Lehrern eine Rückmeldung, was schon sitzt, was sie an ihrem Unterricht verbessern müssen, können und sollen, und was noch wiederholt werden muss, um die Schüler auf die in der 10. Klasse bevorstehende BLF (wie bereits berichtet) vorzubereiten. Der Kompetenztest soll zeigen, was man kann. Nicht, was man weiß. So kann man Beispiels­weise gut im Kopfrechen sein, während im Kompetenztest aber zeitgleich schriftliches Rechnen behandelt wird und man somit ausprobieren kann, was einem besser liegt.

Außerdem orientiert sich der Kompetenztest der Klasse 8 am Stoff der 9./10. Klasse, was bedeutet, dass der Kompetenztest auch nicht benotet werden soll. Aufgrund sehr guter Leistungen von Schülern benoten viele Lehrer die Kompetenztests trotzdem, allerdings darf die Note nicht mit ins Zeugnis einfließen. Für den Kompetenztest sollte man vorher nicht lernen, da das Ziel ja darin besteht, dem Lehrer zu zeigen, was er am Unterricht verbessern sollte. Das Ergebnis könnte somit zur Verfälschung dieser Rückmeldung führen.

Von Yannick Albert




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