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Seit dem 1. April 2018 ist Frau Wallstabe die neue Schulleiterin unseres Rutheneums. Daher hielten wir es für angebracht, ein Interview mit ihr zu führen:

Rutheneum-Bote: Zuerst möchten wir vom RB Ihnen sehr herzlich zu Ihrem neuen Amt gratulieren. War es schon immer Ihr Wunsch, eine Schule zu leiten oder hat sich das jetzt so ergeben?

Frau Wallstabe: Vielen Dank an die Redaktion für die Glückwünsche. Und um die Frage gleich zu beantworten: Das war eigentlich noch nie mein Ziel. Ich bin sehr gerne stellvertretende Schulleiterin gewesen, habe aber immer gewusst, dass, wenn der Schulleiter einmal ausfallen sollte, der Stellvertreter ihn vertreten muss, wie ja der Name schon sagt. Aber für immer Schulleiter sein wollte ich nie, da ich immer gerne die Planung der Stunden und Vertretungen gemacht habe.

RB: Das bringt uns gleich zur nächsten Frage: Wie lange sind Sie denn stellvertretende Schulleiterin gewesen?

Frau Wallstabe: Schon ganz lange, seit 1990, an verschiedenen Schulen und hier an unserem Gymnasium seit 2005.

RB: Was sind denn Ihre Aufgaben als neue Schulleiterin?

Frau Wallstabe: Als Schulleiter muss man natürlich den täglichen Schulbetrieb, in erster Linie den Unterricht für die Schüler und das gesamte Schulleben organisieren und absichern. Man ist dafür verantwortlich, dass die Schüler gute Lern-bedingungen und die Lehrer gute Arbeitsbedingungen und solche Pläne haben, die es ihnen ermöglichen, zwischen den zwei Häusern zu pendeln. Man muss Beratungen mit den Lehrern, auch in kleineren Gruppen wie die Fachschaften, und Fortbildungen organisieren. Die Wahlen der Elternvertretung der Schule müssen durchgeführt werden usw. Alles in allem ist es eine vielfältige, bunte Aufgabe. Natürlich hat man selbst auch noch Unterricht, wenn man auch kein Klassenleiter mehr ist. Außerdem hat man keinen vom Stundenplan geregelten Tagesablauf mehr. Der Schulleiter ist praktisch immer in der Schule und immer der erste Ansprechpartner in allen Situationen.

RB: Gibt es eine Aufgabe der Schulleiterin, die Sie nicht so gerne ausüben?

Frau Wallstabe: Ich mache nach wie vor sehr gerne Unterricht, habe aber nicht mehr so viele Stunden. Man muss als Schulleiter auch die Schule nach außen vertreten, also repräsentieren und hat dabei sehr viel mit der Verwaltung zu tun, z.B. mit der Stadt Gera, da die Stadt unser Schulträger ist, der die Schulen mit Lehrmitteln und Mobiliar ausstattet, oder mit dem Schulamt. Das kostet viel Zeit und ist nicht immer einfach, aber es muss sein.

RB: Jetzt kommen wir zu unserem Problemhaus, dem Campus. Wie soll er in unser Schulleben integriert werden, sobald er fertig ist?

Frau Wallstabe: Wir werden dann täglich in dem Campus leben und arbeiten und wir werden nach und nach das Gelände erobern und in Besitz nehmen und dann viel bessere Bedingungen haben als jetzt. Und ich verspreche mir davon, dass kleinere, aber auch größere Schüler dann gerne ihre freie Zeit, auch nach dem Unterricht, auf dem Schulgelände verbringen, weil es Freizeitmöglichkeiten wie die Tischtennisplatte auf dem Schulhof geben wird. Das Schulleben wird einfacher, weil Lehrer mehr Zeit haben werden, um mit den Schülern zu sprechen, da alle in einem Haus sind und das Pendeln entfällt.

RB: Das hört sich gut an. Und zum Schluss: Beschreiben Sie Ihre Ziele bzw. das, wofür Sie als Schulleiterin stehen, in 3 Stichpunkten!

Frau Wallstabe: Ich hätte gerne eine Schule, …in der Schüler gerne und neugierig lernen …in der Lehrer Lust haben und gerne arbeiten …die ein kleiner Leuchtturm in unserer Stadt ist, von dem alle sagen: „das Rutheneum kenne ich, das ist toll; da war ich selbst; da würde ich gerne meine Kinder hinschicken.“

RB: Dann danken wir Ihnen für dieses Interview.

Interview: Thomas Graulich




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