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Rund 300 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid werden jährlich in Deutschland durch den Straßenverkehr verursacht. Hauptsächlich von Autos mit Benzin- oder Dieselmotoren. Als umweltfreundliche Alternative käme da natürlich sofort das Elektro-Auto infrage. Doch sind Elektro-Autos wirklich so viel umweltschonender als Benzin-Autos? Oder sind im direkten Vergleich sogar die Benziner die, die der Umwelt weniger schaden?

Das Thema Klimaschutz war noch nie präsenter als heutzutage. Eine Möglichkeit, seinen eigenen Beitrag zum Umweltschutz dazuzugeben, ist, wie viele Menschen denken, eine Anschaffung eines Elektro-Automobils. Diese Fahrzeuge werden nun in sämtlichen Arten und Weisen gefördert. Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einer Rede im VW-Werk Zwickau am 04. November 2019 bekannt gab, sollen bis zum Jahre 2030 eine Million öffentliche Ladesäulen erbaut werden. Diese Anschaffungen werden mit einer Rekordsumme von 3,5 Milliarden Euro finanziert. Ebenfalls sollen sogenannte „Umweltprämien“ beim Kauf eines E-Autos erhöht werden. Bei einem Fahrzeug mit einem Verkaufspreis unter 40.000 Euro werden Prämien von 6000 Euro angeboten, bei Fahrzeugen über 40.000 Euro sind es 5000, beziehungsweise 4000 Euro. Des Weiteren sollen bis zum Jahre 2030 sieben bis zehn Millionen Elektro-Autos auf Deutschlands Straßen unterwegs sein.

Das hört sich anfangs natürlich sehr gut an, jedoch lässt sich diese Umweltfreundlichkeit bezweifeln. Denn so emissionsfrei wie es auf den ersten Blick scheint, ist das E-Auto nicht. Grund dafür sind die Batterien, welche in den Elektro-Autos verbaut werden. Diese bestehen meist hauptsächlich aus dem Rohstoff Lithium. Jedoch zieht der Abbau des Lithiums einige katastrophale Nebenwirkungen mit sich.

Lithium wird hauptsächlich in Chile, Bolivien und Argentinien abgebaut. Die Abbauregionen sind meist sehr trocken und heiß. Für die Bewohner kleiner Stämme in diesen Regionen ist Wasser sehr kostbar, da es dort mitunter nur einmal im Jahr regnet. Die Pflanzenwelt ist sehr karg und „Flüsse“ sind oft bloß Rinnsale, die nur wenige Kilometer fließen und dann versiegen. Die Bauern in solchen Regionen haben es sehr schwer, da sie mit nur wenig Wasser ihre Pflanzen und Tiere am Leben halten müssen. Vereinzelt gibt es Salzseen, welche sich mehrere hundert Meter unter der Oberfläche befinden können und in denen sich mitunter auch das Lithium befindet. Der Abbau von Lithium verläuft folgendermaßen: Die Salzseen werden ausgepumpt und in riesige, Becken verlagert, welche mehrere hundert Meter lang und breit sind. Dort wird das Wasser unter strahlender Sonne verdunstet und nach circa sechs Monaten bleibt ein Konzentrat mit einem 5-10%igen Lithiumanteil übrig. Dieses Konzentrat wird danach industriell weiterverarbeitet. Für eine Tonne Lithium verdunsten bis zu zwei Millionen Liter Wasser, für die Batterie eines einzelnen Autos sieden bis zu 80 000 Liter. Der Abbau des Lithiums macht sich auch bei den Bewohnern der Stämme bemerkbar. Durch das Verdunsten des Wassers sinkt natürlich auch der Grundwasserspiegel. Brunnen, welche zuvor zwei Meter Wasserstand beinhalteten, haben nicht einmal mehr einen halben Meter Wasser. Somit wird den Menschen eine existenzielle Lebensgrundlage genommen.

Doch nicht nur der Wassermangel wird verstärkt. Durch den Abbau des Konzentrats entstehen giftige Stoffe, welche in Form von Staub über den Wind weitergetragen werden. Viele der Tiere von Bauern erblinden letztendlich an den Staubpartikeln und auch menschliche Augen wirken darauf sehr gereizt. Das sind gerade einmal die Probleme des Abbaus von Lithium. Doch nicht nur der Abbau von Lithium bereitet umweltschädliche Probleme. In China werden beispielsweise ganze Landstriche zerstört, nur um an die sogenannten „seltenen Erden“ zu kommen. Kupfer, Nickel und Kobalt sind nur weitere Stoffe, die sehr schwer zu gewinnen sind, allerdings trotzdem Bestandteile der Batterie sind. Bei der Herstellung eines einzelnen Elektro-Automobils werden riesige Mengen an CO2 in die Umwelt freigesetzt. Während ein Auto mit Benzinmotor bereits 100.000 Kilometer gefahren ist, wäre umgerechnet ein Elektro-Automobil gerade erst einmal hergestellt. Forschungen des Wuppertal-Instituts für Klimaforschung haben ergeben, dass bei der Herstellung von E-Autos etwa doppelt so viel Umwelt zerstört wird, wie beim Verbrennungsmotor. Denn während bei der Herstellung von Benzin- oder Dieselautos hauptsächlich Stahl verwendet wird, richten die vielen, teilweise giftigen, Chemikalien enorme ökologische Schäden an. Richtig eingesetzt wären die Elektro-Motoren beispielsweise in Bussen oder Taxis, da sie meist mehrere hunderttausende Kilometer fahren, nicht selten auch mehr als eine Million.

Nun stellt sich allerdings die Frage, wieso die Bundesregierung die Elektromobilität so sehr fördert, wenn sie nachgewiesener Weise der Umwelt mehr schadet als die normalen Verbrenner-Motoren. Eine klare Antwort scheint es darauf nicht zu geben. Denn diese enormen Summen von 3,5 Mrd. Euro hätte man viel besser in die Förderung von wirklich umweltschonenden Alternativen investieren können.

Ein Beispiel dafür liefert das Wasserstoff-Auto. Bei diesem Automodell werden, bis auf eine sehr geringe Menge an Stickstoffoxiden, keine Emissionen ausgestoßen. Die Reaktion, die den Motor antreibt, ist bereits aus dem Chemieunterricht unter dem Namen „Knallgasprobe“ bekannt. Wenn Wasserstoff mit Sauerstoff reagiert, entsteht bekanntlich Wasser und im Vergleich zu Benzin-Motoren entsteht viermal so viel Energie. Mithilfe einer Brennstoffzelle wird ein Elektromotor betrieben. Die Herstellung von Wasserstoff ist relativ einfach, ziemlich kostengünstig und die Wasserstoffautos haben eine sehr hohe Reichweite. Eigentlich sind das alles perfekte Voraussetzungen für ein Auto der Zukunft. Jedoch gibt es dabei ein Problem, welches der Bundesregierung zu verschulden ist. Wenn man sich nun ein solches Fahrzeug kaufen möchte, muss man mit einer Geldsumme von 70.000 bis 80.000 Euro rechnen. Und selbst wenn man dann dieses Auto besitzt, gibt es von deutschlandweit ca. 14.000 Tankstellen lediglich 60, die den Treibstoff Wasserstoff anbieten. Das sind gerade einmal 0,4% aller Tankstellen in Deutschland; bis Ende des Jahres sollen es insgesamt rund 100 werden. Das schreckt viele Menschen ab. Und da lässt sich ganz klar sagen, dass die 3,5 Mrd. Euro von der Bundesregierung falsch investiert werden. Denn würden solche Geldsummen anstatt in eine Art der Mobilität, die doppelt so schädlich wie die heutige ist, in die Förderung, Herstellung und Vermarktung von Wasserstoffautos und in die Präsenz von Wasserstoffzapfsäulen investiert werden, dann würden auch die Preise für solche Autos sinken. Jedoch muss man auch sagen, dass wenn nun ein schwerer Unfall mit dem Auto passiert, können die Folgen sehr viel weitreichender sein als bei Benzin-Autos. Aber genau solche Sachen müssen eben noch mithilfe staatlicher Förderung erforscht werden.

Abschließend lässt sich sagen, dass Elektro-Autos sehr viel schädlicher sind, als sie präsentiert werden. Es werden allerdings von der Politik keine alternativen Möglichkeiten vorgeschlagen und gefördert, sondern nun wird alles in die Elektromobilität gesetzt. Dass etwas in Bezug auf die Kohlenstoffdioxid-Emissionen getan werden muss, steht völlig außer Frage. Jedoch sind Autos, für deren Herstellung gegen Menschenrechtsgrundsätze verstoßen wird keine Lösung. Eine umweltfreundliche Alternative bietet hierfür das Wasserstoffauto.

Von Yannick Albert




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