Erlebnisbericht Frankreichaustausch

Wir sitzen gerade im Zug auf dem Weg zurück nach Deutschland und lassen unsere Reise nach Amiens, einer schönen Stadt in der Picardie, Revue passieren. Der Abschied von unseren "corres" fiel uns sehr schwer, doch wir hoffen natürlich auf ein baldiges Wiedersehen. Dank des Austauschs sind wir nun um einige Erfahrungen reicher und auch unsere Französischkenntnisse haben sich bestimmt nicht verschlechtert. Von Tag zu Tag verstanden wir mehr und konnten uns auch immer besser ausdrücken. Man lernt eine Sprache in dem jeweiligen Land eben besser als im Klassenzimmer. Während des Austauschs haben wir uns mit dem Thema Otto Dix und 1. Weltkrieg kreativ auseinander gesetzt. Die Grundlage für unsere Arbeiten bildeten verschiedene Ausflüge zu Kriegsfriedhöfen und Kriegsdenkmälern sowie ins Museum nach Peronne, das dem Thema 1. Weltkrieg gewidmet ist. Durch die ehemalige Feindschaft zwischen Frankreich und Deutschland haben wir unsere heutige Freundschaft schätzen gelernt.

Unterschiede zwischen den Kulturen gibt es heute aber immer noch. Dinge wie Begrüßung, Unterrichtszeiten als auch Essgewohnheiten haben uns doch überrascht. Durch die Gastfreundschaft der Franzosen und die gute Aufnahme in den Gastfamilien haben wir uns sehr wohl gefühlt. Wir bereuen es auf keinen Fall, an dem Austausch teilgenommen zu haben. Die Zeit ging leider viel zu schnell vorbei. Wir können jedem, der die Möglichkeit hat, an einem Austausch teilzunehmen, empfehlen, diese Chance zu nutzen.
Franziska Behrendt und Luisa Klakow