Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2013 fand reges Interesse am Rutheneum

Am Donnerstag, dem 17. Januar war es wieder soweit Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen (BWF) ging im Einzelwettbewerb Französisch traditionsgemäß am Rutheneum als Stützpunktschule über die Bühne. Auswärtige konnten leider nicht begrüßt werden, aber dafür war die Beteiligung aus den eigenen Reihen der 10. Klassen (2. und 3. FS) erfreulich groß. Siebzehn Schülerinnen und Schüler stellten sich den anspruchsvollen Aufgaben unter der Rahmenthematik "La chanson française - ses styles et ses chanteurs actuels" (Das französische Chanson - seine aktuellen Stilrichtungen und Sänger). Im Vorfeld hatten sie bereits eine CD aufgenommen mit einem vorgegebenen Lesetext sowie einer selbst erstellten, frei gesprochenen Äußerung zur eigenen Beziehung zur Musik und auch Literatur. Nach Einschätzung der Schüler war das fast die größte Herausforderung, zumal die französische Fremdsprachenassistentin Manel Ben Dilane die Tonaufnahmen vornahm. Blamieren wollte sich da keine(r)! Dennoch hatten es die Aufgaben am Wettbewerbstag auch ganz schön in sich. Keinerlei Hilfsmittel sind beim BWF erlaubt. Und da sollten die Wettbewerber zuerst eine E-Mail schreiben an eine(n) französische(n) "Corres" über einen Konzertbesuch bei einem französischen Musikstar. Dann hieß es, vier Texte, denen Wort- und Satzteile abhanden gekommen waren, wieder zusammenzusetzen.
Damit noch nicht genug. Es ging weiter mit einem Fragebogen zur Landeskunde, speziell zur französischen Musikszene. Da musste auch schon einmal geraten werden.

Damit die Moral und auch die Kraft zwischenzeitlich nicht schwanden, sponserte der Schulförderverein einen kleinen Imbiss. Dafür sei ihm an dieser Stelle herzlich gedankt.

Ein umfangreicherer Lesetext war auch noch zu bearbeiten. Dem fehlten hier und da ganze Passagen. Aus einer Reihe von vorgegebenen Ergänzungsmöglichkeiten mussten die richtigen gefunden werden, denn es waren auch völlig sinnlose darunter.
Zum Abschluss stand dann noch die Höraufgabe auf dem Programm, zu der es einen Fragebogen auszufüllen gab. Nur zweimal konnte die Originalaufnahme, ein Interview mit dem französischen Sänger Abd Al Malik kongolesischer Herkunft, gehört werden. Nach dreieinhalb Stunden Wettbewerb war es vollbracht! Der Stolz und die Erleichterung waren den Teilnehmern anzumerken. Nun heißt es abwarten, ob vielleicht aus unseren Reihen im Juni 2013 ein Preisträger gekürt werden kann. Eine Jury wird die eingereichten Materialen sichten und bewerten. Gewinner sind alle Wettbewerber aber schon jetzt. Sie haben etwas in Französisch geleistet, was weit über das Anspruchsniveau ihres gegenwärtigen Lernstandes in der Fremdsprache hinausgeht. Das bekommen auch alle im Juni zertifiziert, unabhängig vom erreichten Punktestand.

Kerstin Hensel
FL Französisch