Unterricht zum Anfassen - Ein Tag bei BMW

Am 09.11.2011 machten wir, die Schüler vom Goethe Gymnasium Rutheneum, einen Ausflug zum BMW Werk nach Leipzig. Dieser fand im Rahmen unseres Wirtschaft/Recht Kurses statt. Wir nahmen dort an einer Führung durch das gesamte Werk teil. Uns wurde gezeigt wie ein Auto innerhalb von 37 Stunden produziert wird.

Das Werk besteht seit 2005 und fertigt im Serienbau den X1, sowie drei Typen des 1er BMWs. Momentan werden drei neue Hallen gebaut, in denen ab 2013 das neue Elektroauto produziert wird. Also, wer demnächst umweltschonend in der Stadt unterwegs sein möchte, sollte sich den neuen BMWi3 bzw. den BMWi8 zulegen.

Im Werk Leipzig arbeiten 5200 Mitarbeiter. Jeder von ihnen kostet in einem Jahr etwa so viel wie einer der fast 1000 Roboter in der Anschaffung. Allerdings haben die Roboter nur eine Laufzeit von sieben Jahren und werden hauptsächlich in der Lackierung und im Presswerk eingesetzt, weil hier giftige Substanzen verwendet werden und auch das Schweißen gesundheitsschädigend ist. Die Mitarbeiter haben weiterhin einen großen Stellenwert, da sie präziser arbeiten können. Für ihr Wohl sorgt nicht nur eine Cafeteria, sondern auch ein werkseigener Fitnessraum.

Es wird in einem Schichtsystem gearbeitet, bei einer 38 h/Woche. Da es sich bei der Produktion fast ausschließlich um Fließbandarbeit handelt, findet ein regelmäßiger Wechsel der Tätigkeiten statt. Desweiteren bemüht sich BMW um eine hohe Frauenquote. Sie liegt aktuell bei 14 Prozent, bei den Auszubildenden im Werk beträgt sie bereits 40 Prozent. Außerdem hat das Werk Testfahrer, die die Fahrzeuge auf ihre Funktionstüchtigkeit und Sicherheit prüfen, bevor sie das Werk verlassen.

Ich kann nur jedem weiter empfehlen, dieses oder vielleicht ein anderes Automobilwerk zu besuchen und sich dort einmal alles zeigen zu lassen.

Sophia Sandschulte, Klasse 11