Geraer Gymnasiasten taufen Rastplatz "Ruthenenrast" an der Alpeiner Scharte

Die Tafel hält. 3000 Meter hoch in den Tuxer Alpen in Österreich schraubten und klebten Geraer Goethegymnasiaten.


Gera/St. Jodok. Die 19. Traditionstour des Geraer Goethegymnasiums/Rutheneum seit 1608 Gera zur 2324 Meter hoch gelegenen Geraer Hütte führte 22 Schüler und fünf Betreuer in die Tuxer Alpen. Diese einmalige Art des "Lernens am anderen Ort" hatte dieses Jahr eine besondere Aufgabe. Vor zwei Jahren kamen Schüler dieser Schule auf die Idee, den jährlichen Rastplatz oberhalb der Alpeiner Scharte auf 3000 Meter in "Ruthenenrast" zu taufen.

Am dritten Tag ihres Ausfluges in die Alpen nahmen die Teilnehmer diese "Königsetappe" in Angriff. Im Gepäck waren neben der Verpflegung für den Tag auch Bohr- und Klebetechnik für das Anbringen des Schildes. Der anspruchsvolle Weg zum ehemaligen Molybdänbergwerk und weiter zur Alpeiner Scharte wurde gemeistert und schnell stieg die Gruppe auf "ihren" 3000er Gipfel. Das Namensschild wurde dank der perfekten Vorbereitung in kürzester Zeit unter dem Beifall aller Anwesenden angebracht.

Der vierte Tag mit dem Aufstieg zum Olperer Gletscher und dem schon traditionellen musikalischen Abschlussabend rundete die 19. Hüttentour der Schüler ab. Der Erfolg hat viele Väter und deshalb gilt an dieser Stelle der Dank der Schule all denen, die ihre Fahrzeuge bereitstellten, Bohrtechnik aus der Hand gaben und die Unternehmung als Betreuer begleiteten sowie der Sektion Gera des Alpenvereins für die Finanzspritze und den Hüttenwirten.
Matthias Bauer / 17.09.15 / OTZ
Bildunterschrift
Gymnasiasten des Goethegymnasium Gera taufen oberhalb der Geraer Hütte ihre Ruthenenrast in 3000 Meter Höhe und bringen ein Schild an Foto: Matthias Bauer