Revolution im Wandel

Schüler auf historischen Pfaden


Warum gingen die Menschen vor 26 Jahren auf die Straße und warum taten sie es 1848? Auf historischen Pfaden und mittels Zeitzeugenberichten suchten die Schüler der Klasse 8/1 im Fach Geschichte und die Schüler der Musikspezialklasse 10m im Fach Sozialkunde nach Antworten.

Beide Revolutionen eint mehr als sie trennt. Die Forderung nach Freiheit und Demokratie mündeten sowohl 1848 als auch 1989 in den Wunsch nach "Nationaler Einheit".

Zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit lassen sich Geschichte und Sozialkunde nur schwer voneinander trennen. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit förderte bei den Schülern die Offenheit, sich zeitlich und räumlich mit dem Thema Revolution auseinanderzusetzen und kreativ umzusetzen.

Ziel war es, dass die Schüler selbstständig und eigenverantwortlich historische Fragen erschließen, sachlich aufbereiten und beantworten. Mit diesem Thema verknüpfen sich die beiden Unterrichtsfächer und ermöglichen den Schülern, ihren Horizont zu erweitern, um auch ihre und unsere Zukunft aktiv mitzugestalten. Dazu bedarf es einer intensiven Beschäftigung mit der Vergangenheit und der Erkenntnis, dass Gegenwart immer historisch bedingt ist. Die Exponate der Schüler entführen die Besucher in eine Zeit, in der die eine Revolution scheitert, die andere glückt. Geschichte mal ganz anders - nicht verstaubt, sondern zum Greifen nah - erlebbar rekonstruiert.
Sybille Thomae
Bildunterschrift
Revolution im Wandel - Ausstellung im Stadtmuseum durch Schüler des Goethe Gymnasiums/Rutheneum seit 1608 gestartet