Jazzkonzerte im Schulhof des Rutheneums in Gera

Auftakt am Sonnabend, 16. Juni 2012

Dem kulturellen Leben in Gera wird eine weitere Farbe hinzugefügt: Jazzkonzerte unter freiem Himmel. Ideengeber, Organisator und Musiker in Personalunion ist Alexander Beer, Lehrer am Rutheneum und Pianist von Trijazza. Die Jazzband ist aus dem musik-spezialisierten Goethe-Gymnasium hervorgegangen. Mit Alexander Lenk und Tillmann Steinhöfel spielen zwei ehemalige Schüler mit, die jetzt an den Musikhochschulen in Weimar und Berlin studieren. Das Trio hat, unterstützt von Gastmusikern, bislang beim Weimarer Label Obligat zwei CDs veröffentlicht (www.trijazza.de). Auftakt für die "Jazz-Hofkonzerte zum Campus Rutheneum" ist am Sonnabend, 16. Juni. Beginn 19.30 Uhr. Trijazza wird Standards des klassischen Jazz bieten, beispielsweise von Cole Porter. Auch ein Überraschungsgast ist angekündigt: "Ein junges Talent singt Couplets. Der ist echt gut, der Junge", freut sich Alexander Beer vorab. Der Eintritt zum Hof des Rutheneums in Gera ist frei, Spenden werden gern entgegen genommen. Gedacht ist zunächst an insgesamt vier Konzerte bis in den September hinein. "Wir wollen das Publikum gut unterhalten, leicht, locker und unangestrengt. Und im besten Falle gelingt es, in Gera eine Plattform für Jazzbands, für junge Musiker zu bieten", umreißt Alexander Beer das Vorhaben. Für die Konzerte hat der Pianist extra einen Konzertflügel aufgetrieben und herrichten lassen.
Bildunterschrift
Alexander Beer, Musiklehrer am Goethe-Gymnasium Rutheneum seit 1608 in Gera. Pianist in der Geraer Jazzband Trijazza. Foto: Wolfgang Schütze