Können unter Beweis gestellt

Zweite Auflage in der Reihe "Rutheneum in concert"

Gera. Die neu ins Leben gerufene Konzertreihe am GoetheGymansium/Rutheneum seit 1608 hat kürzlich ihre zweite Auflage erlebt. Ziel der Veranstalter ist es, etwa alle drei Monate besonders begabten Schülern aus der eigenen Schule und dem ganzen Land die Möglichkeit zu geben, ihr Können unter Beweis zu stellen. Ein abwechslungsreiches Programm erwartete die Zuhörer. Angesichts jüngster Wettbewerbe erwies sich die Idee, solche Interpreten mit besonderen Erfolgen zu präsentieren, als wirkungsvoll. Das bewies die Resonanz des Publikums. Karolin Zeinert, ehemalige Schülerin der Spezialklassen und Studentin an der Weimarer Hochschule für Musik, zeigte unter Begleitung von Christian Frank Ausschnitte des in Kürze stattfindenden Diplomkonzertes. Neben Liedern aus dem Zyklus "Frauenliebe und -leben" des Romantikers Robert Schumann brillierte sie mit Liedern der Spätromatiker Richard Strauss und Hugo Wolf und zeigte damit die Früchte der musikalischen Vorarbeit innerhalb der Spezialklassen. Darüber hinaus bereichert sie seit einiger Zeit durch die Weitergabe ihres Könnens in der chorischen Stimmbildung die Arbeit am Rutheneum. Neben solistischen Leistungen von Paul Stark und Pascal Salzmann (Gesang/Klavier), Clemens Reichmann (Klavier), Elisa Steingräber und Sophia Schmuck (Gesang/Klavier), Rebecca Blau und Wilhelmine Reh (Querflöte/Klavier) und Benjamin Stielau (Orgel), ehemaliger Schüler der Spezialklassen, erklang im zweiten Teil des Konzertes Repertoire des Chores unter der Leitung von Christian Frank. Die Schüler präsentierten vor allem Literatur aus dem Wertungsprogramm für den bevorstehenden internationalen Chorwettbewerb in Italien und testeten somit auch ihre Leitungsfähigkeit. Beflügelt wurde die Veranstaltung zum Abschluss durch die Unterstützung der Sparkasse Gera-Greiz, deren Vorstand Wolfgang Reichert einen symbolischen Scheck in Höhe von 2500 Euro überreichte. Wie Schulleiter Dr. Joachim Hensel sagte, sind solche Aktivitäten für die künstlerische Arbeit besonders wichtig. Denn allein durch die Musik organisiere sich noch keine Reise. OTZ/Ralf Runge
Bildunterschrift
Die jungen Musiker stellen ihr Können eindrucksvoll unter Beweis. Foto: Runge