Carqueville spendet für den Campus

Geraer Bürgerschaft engagiert für Schulen

Von Uwe Müller
Gera. Die Geraer Bürgerschaft steht weiter zu ihren Schulen. Gemeinsames Anliegen: an allen staatlichen allgemeinbildenden Schulen endlich zeitgemäße Lern- und Lehrbedingungen zu schaffen. Viel wird in diesen Tagen geredet - über das Kunsthaus und das Schulbauprogramm, und dass beides nicht gegeneinander ausgespielt werde dürfe. Einer, der keine großen Worte macht, dafür mit Taten einsteht, ist Peter Carqueville. Der Inhaber des gleichnamigen Gesundheits- und Sanitätshauses ist nicht nur bekennender Unterstützer für den Umbau der ehemaligen Landeszentralbank zum Kunsthaus. Er fördert mit 2000 Euro auch den Architektenwettbewerb für den Campus Rutheneum - und damit für die Zusammenführung des Goethegymnasiums am Johannisplatz mit Sanierung des benachbarten ehemaligen reußischen Regierungsgebäudes. "Die Modernisierung und Erweiterung des Goethegymnasiums, mit Internat, im Zentrum von Gera, ist sinnvoll. Ich leiste gern meinen Beitrag, damit der Campus nicht ideologisch motivierten Gegenbewegungen geopfert wird. Das sollte unsere vornehmste Aufgabe in dieser Zeit sein", erklärte Carqueville gestern im Rutheneum. Dass mit dem Campus nicht nur zeitgemäße Lern- und Lehrbedingungen für alle Schüler und Lehrer dieses Gymnasiums geschaffen werden, sondern durch die Zusammenführung von zwei Standorten die Schulorganisation verbessert und mit der Sanierung des ehemaligen reußischen Regierungsgebäudes ein städtebaulicher Missstand beseitigt wird, sind wesentliche Aspekte. Eines ist Carqueville aber nicht minder wichtig: Dass junge, optimistische Gesichter sich im Stadtbild zeigen, was dem Lebensgefühl in Gera positive Impulse verleihen sollte.
Bildunterschrift:
Peter Carqueville (links) und Schulleiter Dr. Joachim Hensel mit Posthumus und dem reußischen Wappen im Rücken (Foto: OTZ/Uwe Müller)