Erstaunliches geschafft

Gera (NG/zoe). 250 Bürger, Privatunternehmen und Institutionen haben etwas geschafft, was anfangs für einige sicher schier unmöglich schien. Rund 73.000 Euro wurden in nur vier Wochen gespendet, um den drohenden Verfall der Fördermittel von Bund und Land zu verhindern. "Um die Fördermittel nutzen zu können, bedarf es einen gewissen Eigenanteil, den die Stadt hätte leisten müssen. Doch aufgrund leerer Kassen, hat es sich unser Schulförderverein auf die Fahnen geschrieben, diesen Betrag zusammenzutragen", erklärte Dr. Joachim Hensel, Direktor am Goethe-Gymnasium. Der Gesamtetat von rund 220.000 Euro wird für die Planungsarbeiten des Goethe-Campus in Form eines europäischen Architekturwettbewerbs benötigt. Gelder in Höhe von fünf Euro bis stattlichen 12.000 Euro wurden gespendet. Auch Sascha Jung, Inhaber der Apotheke am Puschkinplatz, ließ es sich nicht nehmen seinen Beitrag zu leisten. "Es ist wichtig gemeinsam für ordentliche Lernbedingungen zu sorgen, denn darin liegt die Zukunft unserer Stadt", betonte Jung sein Engagement. Doch auch wenn das Ziel geschafft ist, hofft Dr. Hensel auch weiterhin auf so tatkräftige finanzielle Unterstützung der Geraer. So wolle man mittels eines eigenen Spendentopfes auch künftig die Möglichkeit haben, Projekte ohne städtische Hilfe realisieren zu können.
Bildunterschrift:
Zur Spendenübergabe nutzte Sascha Jung (r.) gemeinsam n Hensel (2.v r.) die Gelegenheit beim Klavierunterricht zu lauschen. (Foto: Neues Gera)