Bundesverdienstkreuz für Dr. Joachim Hensel

Auszeichnung in der Staatskanzlei Erfurt

Gera (OTZ/E.L.) Der Schulleiter des Goethe-Gymnasiums/Rutheneums Gera, Dr. Joachim Hensel, wird am Montag in Erfurt für sein gesellschaftliches Engagement mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Seit zwei Jahrzenten engagiere sich Dr. Hensel für das Gymnasium Rutheneum in Gera, sagte Landtagspräsidentin Birgit Diezel (CDU) gestern in Erfurt. Insbesondere die Sanierung des Schulgebäudes habe Hensel am Herzen gelegen. Zudem wirke er neben seinem Amt als stellvertretender Vorsitzender des Schulfördervereins in zahlreichen Vereinen für die Stadt Gera und die Region Ostthüringen aktiv mit. So ist der Chemie- und Biologielehrer im Deutschen Alpenverein, im Naturschutzbund Deutschland, im Verein zur Erhaltung der Geraer Höhler und in der Gesellschaft der Naturfreunde Gera vertreten. Seit 2007 ist er Mitglied im 1. FC Gera 03. Durch die Verleihung der hohen staatlichen Auszeichnung werde das beispielhafte Engagement von Hensel weit über Gera hinaus anerkannt, sagte Diezel. Für die Schaffung eines Campus Rutheneum unter Einbeziehung des ehemaligen Hygieneinstitutes setzt sich Hensel seit Jahren unermüdlich ein, um die Lern- und Lehrbedingungen für die 530 Schüler und 85 Pädagogen zu verbessern und zeitgemäß zu gestalten.
Bildunterschrift (Bild nicht im Artikel enthalten):
Schulleiter Dr. Joachim Hensel und das "Bundesverdienstkreuz am Bande" (Foto: Rutheneum)

Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wurde von Bundespräsident Theodor Heuss im Jahre 1951 gestiftet. Er ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung und damit die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Er wird an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger verliehen für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen sowie für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland, zum Beispiel auch Verdienste aus dem sozialen, karitativen und mitmenschlichen Bereich. Eine finanzielle Zuwendung ist mit der Verleihung des Verdienstordens nicht verbunden. Mit seinen Ordensverleihungen möchte der Bundespräsident die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf solche Leistungen lenken, denen er für unser Gemeinwesen besondere Bedeutung beimisst. Die meisten Auszeichnungen werden von Ministerpräsidenten, von einem Landes- oder Bundesminister, von Regierungspräsidenten oder einem Bürgermeister ausgehändigt. Der Bundespräsident überreicht das Bundesverdienstkreuz in wenigen Fällen persönlich, etwa aus Anlass des Tages der Deutschen Einheit und des Tages des Ehrenamtes. Der Verdienstorden wird in acht verschiedenen Stufen verliehen. Als Erstauszeichnung wird im allgemeinen die Verdienstmedaille oder das Verdienstkreuz am Bande verliehen. Seit seiner Stiftung im Jahre 1951 wurde der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland etwa 240.000 mal verliehen.
(Quelle: www.bundespraesident.de)