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Erschienen in: Ausgabe Oktober 2017

Wie für alle Neuntklässler am Rutheneum hieß es auch für mich vom 18. bis zum 22. September eine Woche Abschied nehmen vom Schulalltag – das erste Betriebspraktikum stand bevor. Meine Praktikumsstelle war für mich schon bald klar – die Ostthüringer Zeitung (Lokalteil) war für mich als (Schülerzeitungs-) Redakteur naheliegend. Vieles war für mich neu – die richtige Büroarbeit, spezielle Computerprogramme (nicht wie hier – Word 2013), die vielen Termine und der stetige Druck, morgen einen fertigen Zeitungsteil zu drucken.

Einige Themen für den Lokalteil kommen tatsächlich „zugeflogen“ – wie zum Beispiel kleine Ankündigungen, um deren Veröffentlichung die Veranstalter bitten oder Polizeimeldungen – doch der Großteil der Themen muss anderweitig beschafft werden. So verkünden Beispiels­weise jeden Tag mehrere Redakteure, wovon sie in Gera gehört hätten und ob dies nicht berichtenswert sei. Und mit ein wenig intensiverer Recherche wird daraus ein z.B. ein Interview-termin.

Solch ein Treffen durfte ich miterleben: Wir waren mit Veranstaltern der interkulturellen Woche verabredet. Dabei erklärten sie Einiges zum Ablauf und erklärten uns die Hintergründe der Veranstaltung. Während des Gesprächs nahm die OTZ-Redakteurin alles mit einem Diktiergerät auf, notierte sich aber auch Vieles. Zurück in der Redaktion, werteten wir die Informationen aus und schrieben kleine Meldungen für die interkulturelle Woche.

Ein weiteres Highlight war ein Auftrag, bei dem zwar nicht alles glatt lief, der aber dennoch besonders war: Ich sollte selbstständig über den Hygienetag im SRH-Waldklinikum berichten. Dort angekommen, erwartete mich schon eine böse Überraschung – zwei Stunden vor offiziellem Ende war der Hauptteil der Stände bereits abgebaut. Nur noch die Veranstalter des „Wax-Clonings“ (ein Wachsabdruck der Hand wurde hergestellt) und des „Friweika“-Standes (Kartoffelverarbeiter) waren da. Diese sagten, ihre Kollegen hätten schon zwei Stunden, bevor ich kam, dichtgemacht – das Infomaterial sei da bereits vergriffen gewesen. Wenigstens wurde aus diesem Besuch ein Artikel über die zuletzt Anwesenden.

Der letzte Tag des Praktikums bot für mich die Gelegenheit, zwei Klassenkameraden bei ihren Praktikumsstellen zu besuchen und zu befragen: Alexander Laubrich war nun „Angestellter“ bei der Sparkasse Gera/Greiz und Paul Köhler reparierte Gartengeräte im MotorMarkt. Beiden hatte ihr Praktikum gefallen und sie konnten sich vorstellen, auch später einmal diesen Berufen nachzugehen. Mit meinen Notizen und ein paar Fotos kehrte ich in die „Zentrale“ zurück und schrieb nun meinen vorerst letzten Beitrag für die OTZ.

Insgesamt kann ich sagen, dass die Tätigkeit als Journalist für mich definitiv eine Option für die Berufswahl ist.

Zum Schluss danke ich der OTZ-Lokalredaktion für diese einzigartige Praktikumswoche!

Von Gustav Blaß



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