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Es befindet sich im Westen Asiens, grenzt an fünf Länder und erstreckt sich über eine Fläche von rund 386.400 km2: das Kaspische Meer. Aber eigentlich ist es gar kein Meer; das Gewässer ist nur so groß, dass es als solches bezeichnet wird, denn es ist der größte See der Erde, so groß wie Deutschland und Belgien zusammen. Außerdem ist er nach dem Baikalsee (Russland) der weltwelt zweittiefste See.

Durch den Menschen genutzt wird das Kaspische Meer auf vielerlei Weisen. Aufgrund des extrem hohen Salzgehalts von 30% im Südteil eignet er sich hervorragend für die Salzgewinnung. Dabei wird in sogenannten Salzgärten bewusst die Wasserverdunstung genutzt, um das Rohsalz zu erhalten. Zudem wird vom Grund des Sees Erdöl gefördert. Experten schätzen den natürlichen Vorrat auf etwa 100 Milliarden Barrel, das entspricht einer Menge von 15.900.000.000.000 Liter! Doch auch die Tierwelt ist in diesem See sehr ausgeprägt. Etwa 150 Fischarten leben dort, unter anderem auch ein ganz besonderes Tier: die Kaspische Robbe. Diese ist dort endemisch, das heißt, sie ist ausschließlich dort heimisch. Leider sind die Tiere gefährdet, denn sie werden schon seit Jahren von Wilderern wegen ihrer Häute gejagt. Außerdem werden ständig giftige industrielle Abfallstoffe in den See eingeleitet, was das Immunsystem der Robben nachhaltig schwächt. Deshalb ist der ursprüngliche Bestand der Tiere von geschätzt 1.000.000 auf 100.000 gesunken – eine dramatische Entwicklung.

Von Maxine Günther



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